Zypern bewegt sich in Richtung Schengen-Beitritt bis 2027

Zypern arbeitet auf einen vollständigen Schengen-Beitritt im Jahr 2026 hin, nach bedeutenden technischen Fortschritten und seiner Integration in das Schengener Informationssystem.

Zypern rückt dem Beitritt zum Schengen-Raum näher, wobei die Regierung einen Beitritt im Jahr 2026 anstrebt. Obwohl Zypern bereits Mitglied der Europäischen Union ist, gehört es noch nicht zum Schengen-Raum, sodass zyprische nationale Visa und Aufenthaltstitel derzeit keine grenzfreie Reise innerhalb der Schengen-Zone ermöglichen. Ein wichtiger Meilenstein wurde im Juli 2023 erreicht, als Zypern im Schengener Informationssystem operativ wurde und damit die Sicherheitszusammenarbeit sowie das Grenzmanagement im Rahmen des Beitrittsprozesses stärkte. Der endgültige Beitritt wird weiterhin die verbleibenden technischen Schritte sowie die politische Zustimmung der bestehenden Schengen-Mitgliedstaaten erfordern.

Für den Immobilienmarkt könnte der Schengen-Beitritt ein wichtiges positives Signal sein. Einfachere Bewegungsfreiheit innerhalb Europas kann Zypern für internationale Käufer, Langzeitaufenthalter und Unternehmen, die eine Verlagerung in Betracht ziehen, attraktiver machen – insbesondere da die ausländische Nachfrage bereits eine wichtige Rolle auf dem lokalen Markt spielt. Im Jahr 2024 erwarben ausländische Käufer 6.228 Immobilien in Zypern, und die Küstenbezirke Paphos und Limassol machten mehr als 60 % dieser Transaktionen aus. Obwohl eine Schengen-Mitgliedschaft die Regeln für den Immobilienerwerb nicht direkt ändern würde, könnte sie die Attraktivität Zyperns als Standort zum Leben, für Investitionen und für regionale Geschäftstätigkeiten weiter steigern. Dies könnte wiederum die Nachfrage nach Wohnimmobilien unterstützen, insbesondere in gut angebundenen Lifestyle-Destinationen.

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